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Informationen rund um das Thema Immobilie
Die
sieben größten Irrtümer über die Schufa (20.
Oktober 2011)
Viele Gerüchte
und Halbwahrheiten kursieren über die Schufa. Die wichtigsten
möchten wir hier richtigstellen:
1.
Das "Schu" in Schufa steht für "Schulden"
Schufa
ist die Abkürzung für "Schutzgemeinschaft für
allgemeine Kreditsicherung".
2.
Die Schufa ist eine Behörde
Die
1927 gegründete Schufa ist ein privates Unternehmen, das
Banken, Sparkassen, Handels- und Telekommunikationsunternehmen
gehört.
3.
Die Schufa ist ein Schuldnerregister
Bei
der Schufa sind rund 440 Millionen Informationen zu 65 Millionen
Bürgern gespeichert. Rund 90 Prozent dieser Informationen
sind positiv.
4.
Die Schufa kennt Einkommens- und Vermögensverhältnisse
der Bürger
Das
trifft nicht zu. Weder weiß die Schufa, was jemand verdient,
noch was er an Vermögen angespart hat. Ebensowenig kennt
die Schufa den Familienstand, die Nationalität oder den Beruf
einer Person.
5.
Wenn Banken Kreditgesuche ablehnen, liegt das an der Schufa
Die
Schufa trifft keine Entscheidungen. Banken und Sparkassen tun
dies frei und selbständig. Die Schufa liefert lediglich Informationen,
die Kreditinstitute für ihre Entscheidungsfindung heranziehen.
6.
Wenn man eine Eigenauskunft beantragt, verschlechtert das den
Scorewert
Das
ist nicht richtig. Ob per Post oder online - eine Auskunft hat
keinen Einfluss auf den Scorewert.
7.
Die Schufa arbeitet intransparent und schlampig
An der
Transparenz hat die Schufa in den letzten Jahren hart gearbeitet.
Teilweise hat der Gesetzgeber notwendigen Druck ausgeübt
- Stichwort kostenfreie Eigenauskunft. Die Korrektheit der gespeicherten
Daten wird von Verbraucher- und Datenschützern immer wieder
in Zweifel gezogen. Da wir im Rahmen unserer Arbeit sehr viele
Schufa-Auskünfte sehen und diese in aller Regel korrekt sind,
können wir diese Einschätzung nicht teilen.
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