Forward-Darlehen
Mit einem Forward-Darlehen können Sie sich die Zinsen von heute
für morgen sichern. Wenn also die Zinsbindung Ihres bestehenden
Darlehens irgendwann in den nächsten 60 Monaten endet, dann können
Sie sich mit diesem Produkt gegen das Risiko steigender Zinsen
schützen.
Das
Forward-Darlehen - manchmal auch Vorrats-Darlehen genannt - ist
in der Regel ein normales Annuitätendarlehen, das nicht sofort
ausgezahlt wird, sondern erst zu dem fest vereinbarten Zeitpunkt
in der Zukunft. Bis es Ihr bestehendes Darlehen ablöst, fallen
keine Zinsen oder sonstigen Kosten an.
Beachten
Sie aber, dass der Abschluss eines Forward-Darlehens zur späteren
Umschuldung verpflichtet! Wenn also wider Erwarten die Zinsen
bis zum Umschuldungstermin fallen sollten, wird trotzdem zu den
vorher vereinbarten Konditionen umfinanziert.
Ein
Forward-Darlehen kann auch helfen, aus einer weit verbreiteten
Finanzierungsfalle zu entkommen:
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Viele
Banken drängen ihre Kunden dazu, das Immobiliendarlehen
zu splitten und zwei verschiedene Zinsbindungen zu vereinbaren.
Was im ersten Moment vielleicht sinnvoll klingt, fällt dem
Kunden dann auf die Füße, wenn die erste Zinsbindung
endet. Während der noch gebundene Darlehensteil erstrangig
im Grundbuch abgesichert ist, bleibt für das nun freie Darlehen
nur der Nachrang. Da ein nachrangig besichertes Darlehen
für andere Anbieter deutlich unattraktiver ist, wird
es schwer sein, eine preisgünstige Umschuldung zu finden.
In manchen Fällen sogar unmöglich.
Dies ist leider weitverbreitete Praxis! Viele Banken binden
auf diese Weise ihre Kunden fest an sich und können
ihnen damit die Zinsen diktieren! |
Die
Lösung:
Läuft
die Zinsbindung eines Ihrer Darlehen in den kommenden sechs Monaten
aus, wird dieser Finanzierungsteil günstig umgeschuldet.
Für den zweiten Teil der Finanzierung, dessen Zinsbindung
noch nicht ausgelaufen ist, wird ein Forward-Darlehen abgeschlossen.
Damit können schon heute die günstigen Konditionen für
die Anschlussfinanzierung reserviert werden - bis zu 60 Monate
im Voraus.
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