Variables
Darlehen
Variable Darlehen sind
heute im Gegensatz zu früher eine echte Alternative zu einer
langfristigen Zinsbindung. Wo der Kreditkunde einst der Willkür
seiner Bank ausgeliefert war und diese die Konditionen nahezu
beliebig anpassen konnte, herrscht heute weitgehend Transparenz
und Fairness.
So
funktioniert's:
Die Zinsen bei variablen Darlehen werden nicht für 10 oder
15 Jahre festgeschrieben, sondern regelmäßig an den
sogenannten EURIBOR angepaßt. Der EURIBOR ist der offizielle
Zinssatz, zu dem sich Banken untereinander Geld leihen. Da er
jeden Tag in der Zeitung und im Internet veröffentlich wird,
sind die halbjährlichen Zinsanpassungen transparent und nachvollziehbar.
Gleichzeitig sind manche variable Darlehen - sogenannte Cap-Darlehen
- mit einer Zinsobergrenze versehen, die Sie als Kunden gegen
übermässig steigende Zinsen schützt. Damit noch
nicht genug: Diese Darlehen können Sie jederzeit zu den viertel-
oder halbjährlichen Anpassungsterminen in Darlehen mit einer
langjährigen Zinsbindung umwandeln. Sondertilgungen bis zu
100 % sind ebenfalls möglich.
Beispiel:
Wir nehmen an, dass der 3-Monats-EURIBOR aktuell bei 2,2 % liegt.
Dazu kommt eine Marge für das Kreditinstitut von einem Prozent,
was einen Zinssatz des Darlehens von 3,2 % p.a. ergibt. Wird mit
1 % p.a. getilgt, beträgt die monatliche Darlehensrate für
100.000 Euro gerademal 350 Euro. Sinnvoll wäre es jedoch,
die Zinsersparnis zumindest teilweise zu einer höheren Tilgung
zu verwenden.
Empfehlenswert
für ...
... zinssensible Kunden, die ein Maximum an Flexibilität
wünschen, aber auch den hohen Bonitätsanforderungen
gewachsen sind, die die Kreditinstitute bei dieser Darlehensform
stellen.
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